Green Power MSH

Das Netzwerk „Green Power MSH₂“ (M=Mansfeld, S=Strom, H₂=Wasserstoff) hat es sich zur Aufgabe gemacht, grüne Energie bereitzustellen, die die Haushalte und Unternehmen in der Region mit Wärme, Strom und Wasserstoff versorgt. Somit soll ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität der Region geleistet werden. Getragen wurde das Projekt, das der Dekarbonisierung industrieller Prozesse und des Verkehrssektors dient, durch Fördermittel des Strukturwandels und privatwirtschaftliche Unternehmen. Machbarkeitsstudien werden durch das STARK-Programm finanziert und vom IFF Fraunhofer Magdeburg durchgeführt.

Das Projekt sieht vor, den bestehenden Windpark Volkstedt um zehn Anlagen zu erweitern. Die neuen Windräder des vergrößerten Energieparks “Glück Auf!” in Helbra könnten über 45.000 Haushalte ein Jahr lang mit grünem Strom versorgen. Zudem soll auf dem MDSE Gelände eine Photovoltaikanlage entstehen. Über ein Umspannwerk kann die Energie in Klostermannsfeld direkt in das Stromnetz eingespeist werden oder sie wird in Richtung Malakowturm in Helbra geleitet. Dort kann der Strom genutzt werden, um grünen Wasserstoff zu erzeugen. Green Power MSH₂ hat einen Modellcharakter und kann nach Abschluss auf andere Regionen übertragen werden. Im Jahr 2028 sollen die Elektrolyseure zur Wasserstoffgewinnung sowie der Windpark in Betrieb genommen werden.

Logo Green Power MSH2
Projektname Green Power MSH₂
Planungs- und Bauphase Fertigstellung Energiepark Helbra 2030
Fördersumme 19 Millionen Euro
Projektträger Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra
Lutherstadt Eisleben
Förderprogramm REVIER 2038
Fördermittelgeber BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz), Land Sachsen-Anhalt, Landkreis Mansfeld-Südharz

Projektpartner

Landkreis MSH und Gemeinden

Regionale Wirtschaft

Wissenschaft

Gefördert und unterstützt durch

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Die Personalstellen im Strukturwandel werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie dem Land Sachsen-Anhalt und dem Landkreis Mansfeld-Südharz gefördert.