dialog.bau(en)

Im Rahmen des künftigen Innovationsortes FOKUS HOLZ+KLIMA starten wir eine neue Veranstaltungsreihe für Bauämter, Vergabestellen sowie Architekten und Ingenieure im Landkreis Mansfeld-Südharz und darüber hinaus. Ziel ist es, den Holzbau in der öffentlichen Planung stärker zu verankern, Fachwissen aufzubauen und mehr Sicherheit in Planung und Vergabe zu schaffen.

„Holz ist leicht, vielfältig einsetzbar, langlebig und wiederverwendbar. Die hölzernen Dachstühle, Fachwerkkonstruktionen und Holzhäuser früherer Generationen machen dies vor. […] Heimisches Holz […] erhöht die regionale Wertschöpfung und verbessert den lokalen Wirtschaftskreislauf."

- Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (2023)

Mehrwerte auf einen Blick!

  • Verankerung des Holzbaus in der öffentlichen Planung
  • Impulse & Innovationen: Neue Perspektiven für Einsatz nachhaltiger Baustoffe und regionale Wertschöpfung
  • Sicherheit in der Planung und Vergabe
  • Austausch und Vernetzung mit regionalen Betrieben
  • praxisnahe Beispiele moderner Bauweisen und zentraler Holzbauprodukte

Für wen ist der dialog.bau(en)?

  • Gemeindeverwaltung
  • Bauämter
  • Architekten
  • Ingenieure
  • Planungsbüros
  • Unternehmen

Seien Sie beim dialog.bau(en) dabei!

Wann?

Dienstag, 23. Juni 2026
13:30 – 17:30 Uhr

Wo?

Schloss Roßla
Schlossplatz 1
06536 Südharz

Inhalte der Veranstaltung

Ausgewiesene Expertinnen und Experten geben Einblicke in die Potenziale des Holzbaus und zeigen praxisnah anhand von Beispielen moderne Bauweisen, zentrale Holzbauprodukte sowie den Einsatz nachhaltiger Baustoffe mit Blick auf Klimaschutzziele, Förderanforderungen und regionale Wertschöpfung. Gleichzeitig bietet die Reihe Raum für Austausch und Vernetzung mit regionalen Betrieben.

Referenten

Markus Lager

Wie schaffen wir es in unserer Region mehr Holzbauten zu realisieren?

Prof. Markus Lager, Dipl. Ing. Architekt, wird praxisnahe Einblicke in den Holzbau geben sowie den Einsatz nachhaltiger Baustoffe vorstellen.

Sein Architekturstudium schloss er an der Technischen Universität in Braunschweig ab und ist seit 2011 Mitglied der Architektenkammer Berlin. Aus einer Anstellung im Büro Kaden-Klingbeil heraus gründete er 2014 gemeinsam mit Tom Kaden die Kaden+Lager GmbH.

Prof. Markus Lager wurde 2019 in den Berliner BDA berufen und bekleidete von 2020 bis 2022 die Gastprofessur für Innovationen im Holzbau an der Universität Stuttgart. Seit dem Wintersemester 2023 ist er Professor für interdisziplinären Holzbau an der FH Erfurt.

Wie können öffentliche Gebäude mit einer innovativen und nachhaltigen Holzbauweise umgesetzt werden?

Peter Frießleben, Dipl.-Designer, Freier Architekt BDA und Innenarchitekt BDIA, wird in einem Impulsvortrag Anwendungsbeispiele zum Thema innovative Holzbauweise vorstellen und Einblicke zum neuen öffentlichen Gebäude des Forstreviers Süd in Sachsen-Anhalt geben – ein Neubau komplett in Holz.

Peter Frießleben absolvierte sein Innenarchitekturstudium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Seit 2002 ist er Mitglied der Architektenkammer Sachsen-Anhalt. Von 2006 bis 2021 engagierte er sich im Vorstand der Kammer, davon in den Jahren 2011 bis 2021 als Vizepräsident.
Im Jahr 2004 gründete er sein eigenes Architekturbüro in Halle (Saale). Es folgte 2010 die Mitgründung der AIN Architektur-Ingenieur-Netzwerk GmbH sowie der SYN Stiftung für Kunst Design Wissenschaft. Darüber hinaus wirkt er im Ausschuss für Wettbewerb und Vergabe mit und ist Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Sachsen-Anhalt.

friessleben

Anmeldung

Jetzt über das Formular bis zum 16. Juni 2026 anmelden. Die Anmeldung ist kostenfrei.


Ansprechpartner

Florian Heller
Projektmanagement InnovationsHub
FOKUS HOLZ+KLIMA

Als fachlicher Ansprechpartner des InnovationsHub FOKUS HOLZ+KLIMA und bei Themenwünschen für künftige Veranstaltungen stehe ich zur Verfügung.

☏ 03464 545 99-22

florian.heller@lkmsh.de

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Die Personalstellen im Strukturwandel werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie dem Land Sachsen-Anhalt und dem Landkreis Mansfeld-Südharz gefördert.